Nachhaltigkeitsbüro

Nachhaltigkeitsbüro

Wir sind eine wachsende Gruppe Studierender der Humboldt-Universität zu Berlin, die der Meinung ist, dass nur eine nachhaltige Entwicklung unsere Zukunft sichern kann - und diese genau bei uns anfängt. Deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Institutionalisierung von Engagement im Bereich Nachhaltigkeit an unserer Universität voranzubringen und dafür konkrete Konzepte zu entwickeln.

Infomarkt zu Engagement im Bereich Nachhaltigkeit

 

Du möchtest dich im Bereich Nachhaltigkeit engagieren, weist aber noch nicht wie?

Dann bist du hier genau richtig.

Was: Markt der Möglichkeiten an der HU

Wann: am 02.02.2023 von 16 – 18 Uhr

Wo: Foyer Hauptgebäude der HU,  Unter den Linden 6

 

Alle sind eingeladen Möglichkeiten für ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit kennenzulernen, darunter bspw. eine ehrenamtliche Fahrradwerkstatt (HUBschrauber) oder der open-source Laptopverleih (GNU HU).

Zwischen 16.15 – 17.00 gibt Kurzvorträge: In vier Intervallen à 10 Minuten könnt ihr euch kurze Vorträge zu den jeweiligen Ständen einholen und eure Fragen ausführlich stellen. Im Anschluss könnt ihr euch selbstständig durch die Informationsstände bewegen.

Kommt vorbei und informiert euch!

 


 


Pressemitteilung vom 11.01.2023:

Die Studentische Initiative für ein Nachhaltigkeitsbüro der
Humboldt-Universität zu Berlin steht in Solidarität mit Lützerath!

 

Nach über 2 Jahren Protest steht die Räumung kurz bevor. Lützerath soll endgültig dem Braunkohletagebau weichen. Es geht dabei um mehr als die Frage, ob ein Dorf verheizt wird und ob die Klimaziele von Paris eingehalten werden. Mit Lützerath steht ein Raum des Lernens vor dem Abgrund. Ein Ort an dem ständig Wissen über eine reale Utopie entsteht. Es geht darum, wie wir nachhaltig leben können, nicht nur überleben.

 

Wir als Nachhaltigkeitsbüro engagieren uns für eine klimagerechte Universitätslandschaft und haben es uns zu einer zentralen Aufgabe gemacht, für die nachhaltige Entwicklung unserer Universität einzustehen.

 

Die Humboldt-Universität muss ihren Beitrag leisten – indem sie im Diskurs um die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit aktiv bleibt und weiter gemeinsam mit anderen Orten der Wissenschaft und Lehre Wissen, Fakten und Utopien verteidigt. Ein Schritt ist die geplante Verabschiedung der universitätseigenen Klimaschutzstrategie im Februar, die einen konkreten Weg dafür vorgibt, wie die Verpflichtung zur Klimaneutralität bis 2030 eingehalten werden kann.

 

Was wir mit diesem wichtigen Schritt für die HU leisten können, verblasst jedoch im Vergleich dazu, wofür Lützerath steht: Gerechtigkeit, Gesellschaft und Zusammenhalt!

 

Wir rufen deshalb alle Statusgruppen der Humboldt-Universität auf, sich zu solidarisieren: Informiert euch, teilt Informationen über Social-Media und redet über Lützerath.

 

Am Samstag den 14.01.2023 findet eine Großdemonstration vor Ort statt. Auch wir als Nachhaltigkeitsbüro werden nach Lützerath fahren und in Solidarität mit #lützerathlebt und #alledörferbleiben auf die Straße gehen.

 

Im Anschluss an unsere Ringvorlesung „Der Grüne Faden“ am Donnerstag, den 12.01.23 würden wir uns freuen mit Euch zu diskutieren, wie Lützerath unsere Vorstellung von Rechtsstaatlichkeit, -mobilisierung und Legitimation von Gewalt verändert.

 

Diskutiert mit uns:

Wann? Donnerstag, 17:45 im Anschluss an die Ringvorlesung „Der Grüne Faden“.

Wo? Hörsaal 207 in der Dorotheenstr. 26

Mit wem? Interessierten Studierenden

 

Lützerath abbaggern? Wissenschaftlich und rechtlich kaum zu halten

Seit 2020 pochen Mutige in Lützerath auf die Einhaltung des 1,5 Grad-Ziels und protestieren gegen die Zerstörung des Orts durch den Braunkohletagebau Garzweiler. Mit dem richtungsweisenden Verfassungsgerichtsurteil aus dem Jahr 2021 ist deutlich geworden, dass Klimaschutz Generationsgerechtigkeit ist. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet vor: Mit dem Abbaggern und Verheizen der Kohle unter Lützerath am Tagebau Garzweiler würden weit über 200 Millionen Tonnen Kohle (heruntergerechnetes 1,5° Budget) verbrannt. Das steht sowohl im Widerspruch zur Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts als auch zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens. 

 

Ein breites gesellschaftliches Bündnis

Heute hat sich hinter Lützerath ein umfassendes Bündnis versammelt, das ein breites Spektrum der Gesellschaft repräsentiert. Sie werden von Politik und Recht im Stich gelassen – im November wurde in Berlin und Düsseldorf nach intransparenten Verhandlungen ein Kompromiss mit der Energiewirtschaft geschlossen, der die Möglichkeit zur Räumung eröffnet; in der vergangenen Woche machten auch die Gerichte den Weg frei. 

 

Kultur, Utopie und Reallabor

Wenn Lützerath geräumt wird, dann verschwindet nicht einfach ein verlassenes Dorf – ca. 300 Menschen verlieren ihr Zuhause. Wir alle verlieren ein vernetztes Gesellschaftsexperiment, in dem Menschen versuchen, alltäglich in die Tat umzusetzen, was wir uns für unsere Gesellschaft wünschen: Ein inklusiv gedachter und nachhaltiger Raum, in dem Ankommen funktioniert - unabhängig von eigener Identifikation und persönlichen Privilegien.

 

#LuetzerathLebt - eine Leistung für die Gesellschaft

Diejenigen, die dafür sorgen, dass #LuetzerathLebt, leisten einen sehr viel größeren Beitrag zum Wohl der Allgemeinheit als Vielen bewusst ist – und mit Sicherheit mehr als der Abbau der Braunkohle unter Lützerath, der sich weder klimapolitisch noch energiewirtschaftlich rechtfertigen lässt. Sie sind dazu bereit, bei ihrem Dienst für die Gesellschaft prekärste Bedingungen und willkürliche Repressionen in Kauf zu nehmen – das verdient Anerkennung, Unterstützung und vor allem: Solidarität. 

 

Mehr Informationen findet ihr unter: https://luetzerathlebt.info 

 

Was könnt ihr außerdem tun, um Solidarität zu zeigen?

 

Werdet aktiv bei dezentralen Aktionen: https://luetzerathlebt.info/soli-aktionen/ 

Egal ob ihr bei Demonstrationen mitmacht, Mobi-Material druckt und verteilt oder Konzernzentralen besuchen wollt. Jeder Beitrag hilft.

 

Unterstützt andere Waldbesetzungen

Fechner (Frankfurt), Heibo (bei Dresden), Leinemasch (Hannover) oder AltdorferWald (bei Ravensburg) – viele Wälder sind gerade auch von Räumung bedroht und brauchen Aufmerksamkeit und Unterstützung.

 

Erzählt Menschen was in Lützerath los ist

Begeistert eure Familie, schreibt einen kritischen Leserbrief. Packt es in euren Social-Media-Status (Profilbildgenerator). Die Menschen müssen sehen, was los ist!

 

 


Termin Übersicht

Jeden Montag tagt unser Plenum (aktuell online) ab 18 Uhr c. t. Schaut gerne vorbei!

Jeden Donnerstag findet unsere Ringvorlesung "Der Grüne Faden" statt.

Ihr habt Lust, bei einer Veranstaltung, einem AG Treffen, einer Demonstration oder beim Plenum dabei zu sein?

Komm einfach zu unserem offenen Orga-/Arbeitstreffen jeden Montag im Raum 3042 im IRI THESys

(3. Stock, Rudower Chaussee 12B, 12489 Berlin) um 18:15 oder schreib uns eine Mail.


Das sind wir - Nachhaltigkeitsbüro HU Berlin


Aktuelle Themen                                                                                  

Energie sparen

Die Humboldt-Universität zu Berlin ist (durch die aktuelle Situation) dazu angehalten Energie zu sparen und hat vor dem Hintergrund eine Informationsseite eingerichtet, sowie Leitfäden für Studierende und Beschäftigte verfasst:

https://www.hu-berlin.de/de/pr/energiesparen-an-der-humboldt-universitaet

Leitfaden für Studierende zum Einsparen von Energie (PDF)

Leitfaden für Beschäftige zum zum Einsparen von Energie (PDF)

Auch das Nachhaltigkeitsbüro arbeitet aktuell an einem geeigneten Leitfaden für Student*innen in den eigenen 4 Wänden, da uns hier vermehrt Anfragen von Studierenden und Wohnheimen erreichen, welche durch die steigenden Kosten von Energiearmut bedroht sind.

Ihr habt Ideen, Anregungen oder möchtet gar selbst an einem passenden Leitfaden mitwirken.

Schreibt uns gerne eine Mail: nachhaltigkeitsbuero[at]hu-berlinPUNKTde


Krieg in der Ukraine

Die Studentische Initiative Nachhaltigkeitsbüro an der Humboldt-Universität verurteilt den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine. Wir sind fassungslos über die aktuellen Entwicklungen und solidarisieren uns mit allen, die von dieser schlimmen Situation betroffen sind.

Der Stellungsnahme der Humboldt-Universität zu Berlin und insbesondere der Solidaritätserklärung des Instituts für Slawistik und Hungarologie möchten wir uns an dieser Stelle anschließen.

Es ist beeindruckend, zu sehen, wie viele Humboldtainer*innen aller Statusgruppen und Fachrichtungen innerhalb kürzester Zeit ein breites Hilfsangebot an der HU und darüber hinaus auf die Beine gestellt haben...

Hier eine Sammlung an nützlichen Links zu verschiedenen Hilfsangeboten: 

Angebote für geflüchtete Studierende und Wissenschaftler:innen an der HU

 

 

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Das Nachhaltigkeitsbüro der Humoldt-Universität zu Berlin stellt sich vor... Kommt vorbei, lernt uns kennen und lasst uns die Hochschule transformieren...

 

Nachhaltigkeitsbüro Studentische Initiative - HU Berlin

Vernetzen. Initiieren. Transformieren.
Für eine nachhaltige Universität.
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Wir koordinieren Projekte für den ressourcenschonenden Uni-Betrieb, neue Lehrveranstaltungen im Bereich nachhaltige Entwicklung, Forschung für Nachhaltigkeit, vor allem für Seminar- und Abschlussarbeiten, und die Zusammenarbeit von Nachhaltigkeits-Initiativen an der Uni und interessierten Studierenden.

Gerne möchten wir an dieser Stelle auch auf unser Konzeptpapier, unsere Projektsammlung und den Abschlussbericht der AG "Nachhaltige Universität" des AS aufmerksam machen:

Front_Konzeptpapier.jpg Front_Projektsammlung.jpg Abschlussbericht der AS AG "Nachhaltige Universität" Deckblatt PCS Bild

 

Mach mit! Wir unterstützen dich.

Bei weiteren Fragen, Wünschen oder Ideen sende einfach eine Mail an
nachhaltigkeitsbuero[ät]hu-berlin.de

 

*Du willst schon jetzt mehr darüber wissen, wie du dich mit uns oder im persönlichen Leben für Nachhaltigkeit einsetzen kannst? Hier findest du viele Möglichkeiten!