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Humboldt-Universität zu Berlin - edoc-Server

FAQs

Welche Dokumente werden veröffentlicht?

Dissertationen und Habilitationsschriften unterliegen generell der Publikationspflicht (die Promovenden der Medizinischen Fakultät bitten wir, ihr Promotionsbüro nach dem für sie geltenden Ort der Publikation zu fragen).
Um dieser Pflicht nachzukommen, ist gemäß Promotions- bzw. Habilitationsordnung die elektronische Veröffentlichung zulässig. Dissertationen, Habilitationsschriften, aber auch andere Qualifikationsarbeiten, bilden deshalb einen grossen Anteil an den veröffentlichten Dokumenten.

Einen weiteren Anteil bilden Erstveröffentlichungen, die nicht unter die Kategorie "Qualifikationsarbeiten" fallen.

Der edoc-Server steht ausserdem für Zweitveröffentlichungen von bereits anderweitig publizierten Dokumenten zur Verfügung. Autoren können diese auf dem edoc-Server unter Open-Access-Bedingungen publizieren. 

Des Weiteren können Zeitschriften und andere Serien auf dem edoc-Server veröffentlicht werden. Diese Angebot richtet sich an Herausgeber bereits existierender Serien oder potentielle Herausgeber des Goldenen Weges.

Einen Überblick über die Veröffentlichungen auf dem edoc-Server erhalten Sie am besten auf unserer Homepage edoc.hu-berlin.de.

Kann ich von der VG Wort Geld bekommen?

Das Meldesystem für Texte auf Internetseiten (METIS, seit 2009 ersetzt durch TOM) der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) ermöglicht die Ausschüttung von Tantiemen an Internet-Autoren. Um daran teilnehmen zu können, ist der Einbau einer Zählmarke in das Online-Dokument notwendig.

Leider ist es zur Zeit noch nicht möglich, solch eine Zählmarke in PDF-Dokumente des edoc Servers einzubauen. Grund dafür ist die von der VG Wort genutzte Technologie, die für Repositories nicht praktikabel ist. Das zentrale Problem besteht darin, dass die URL, die zum Volltext des Dokuments (PDF) führt, im Falle der Nutzung einer Zählmarke nicht mehr direkt auf die auf dem edoc Server liegende Datei zeigt, sondern auf den Zählserver der VG Wort. Dadurch würden wir u.a. die Kontrolle über die Verfügbarkeit unseres Dienstes abgeben und unmittelbar von einem Dritten abhängig machen.

Da das Problem nicht nur den edoc Server der Humboldt-Universität betrifft, wird zusammen mit DINI (Deutsche Initiative für Netzwerkinformation) auf nationaler Ebene versucht, mit der VG Wort eine alternative Lösung zu finden. Sollte es zu einer Einigung kommen, wird diese Lösung für den edoc-Server der Humboldt-Universität werden. Ob und wann es dazu kommt, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen.

Bis dahin können Sie sich als Autor bei VG Wort registrieren lassen und an einer jährlich stattfindenden Sonderausschüttungsaktion teilnehmen. Melden Sie sich hier an: http://tom.vgwort.de.

Was muss ich tun, damit meine Dissertation elektronisch veröffentlicht werden kann?

Um der Publikationspflicht für Dissertationen und Habilitationsschriften zu genügen, kann die Arbeit elektronisch veröffentlicht werden. Dafür muss eine PDF-Version sowie ein oder mehrere Druckexemplare eingereicht werden. Druckexemplare können auch direkt über die  Hochschulschriftenstelle in Auftrag gegeben werden. Zusätzlich werden ein Abstract und vier selbstgewählte Schlagwörter jeweils in deutscher und englischer Sprache verlangt. Die elektronische Version muss den Vorgaben des Computer- und Medienservice bzw. der Universitätsbibliothek genügen (siehe Anforderungen).

Gibt es Anforderungen, welche Dokumente, die auf dem edoc-Server veröffentlicht werden sollen, erfüllen müssen?

Auf dem edoc-Server der Humboldt-Universität werden hauptsächlich PDF-Dokumente veröffentlicht. Um sowohl Autoren als auch Lesern eine hohe Qualität der Publikation bieten zu können, sollten die PDF-Dokumente eine Reihe von Eigenschaften besitzen. Für Dissertation gelten spezielle Anforderungen.

Mit welchem Textverarbeitungssystem muss das Dokument geschrieben sein?

Ein Textdokument kann grundsätzlich mit jedem beliebigen Textverarbeitungssystem geschrieben werden. Für das Programm Microsoft Word bieten wir Unterstützung in Form von Dokumentvorlagen an.

Wie kann ich meine Qualifikationsarbeit abgeben?

Die elektronische Version (einschließlich PDF-Version und Abstracts, Schlagwörter) kann über unsere Upload-Seite hochgeladen werden. falls die Abgabe von Druckexemplaren notwendig ist, können diese in der Hochschulschriftenstelle der Universitätsbibliothek abgeliefert werden. Wir raten Ihnen jedoch, die Druckexemplare in der Hochschulschriftenstelle gegen Gebühr herstellen zu lassen.

Kann ich die Druckexemplare in der Universitätsbibliothek herstellen lassen?

Es besteht die Möglichkeit, die Herstellung der Papierexemplare in der Hochschulschriftenstelle der Universitätsbibliothek in Auftrag zu geben. Diese werden dann aus der eingereichten PDF-Version gedruckt. Die Anzahl und die Form der Bindung und damit auch der Preis sind von der jeweils gültigen Promotionsordnung abhängig.

Wieso enthält mein PDF-Dokument angeblich so viele Farbseiten? Kann denn die Angabe der Hochschulschriftenstelle stimmen?

Enthält die Dissertation Graustufenbilder, setzen diese sich in Wirklichkeit meist aus farbigen Pixeln zusammen. Es kommt auch vor, dass immer wiederkehrende Objekte wie Links oder Linien zur Seitenbegrenzung in Wirklichkeit farbig sind, obwohl der Betrachter das nicht wahrnehmen kann.

Kann ich die Arbeit trotz der Veröffentlichung im Internet noch durch einen Verlag veröffentlichen lassen?

Über diese Frage gibt es bei den Verlagen unterschiedliche Auffassungen. Zum Teil wird die Veröffentlichung im Internet als zusätzliche Werbung verstanden, andere Verlage lehnen aber eine digitale Volltextveröffentlichung kategorisch ab, weil sie diese eher als Konkurrenz denn als Werbung begreifen. Sollten Sie beabsichtigen, Ihre Arbeit neben der elektronischen Veröffentlichung über eine Verlagspublikation zu veröffentlichen, klären Sie diese Frage mit Ihrem Verlag bitte vorher ab. Befindet sich die Arbeit einmal auf dem Publikationsserver, kann sie von dort aus Integritätsgründen nicht mehr entfernt werden.

Wo kann ich weitere Hilfestellungen erhalten?

Nehmen Sie Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren auf!.

Wie kann ich mein Textdokument nach PDF umwandeln?

Dafür gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Ideal ist die Verwendung des Programms Adobe Acrobat Professional, welches jedes Mitglied der Humboldt-Universität kostenfrei über den Computer- und Medienservice beziehen kann. Darüber hinaus kann jeder Inhaber eines HU-Accounts das Programm auf Computern der PC-Pools nutzen.

Zu empfehlen ist die Nutzung von "Software as a Service", einem Angebot des CMS für Angehörige der HU. Hier können Sie die jeweils aktuellste Version von Acrobat Professional zur Erzeugung und Kontrolle Ihres PDF-Dokumentes nutzen. Ein RDP-Client ist übrigens das Programm "Remotedesktopverbindung", welches sich bei Windows im Ordner "Zubehör" befindet.

Falls Sie die umzuwandelnde Dissertation auf einen Datenträger wie Festplatte oder USB-Stick gespeichert haben, müssen Sie dem RDP-Client vor dem Login diesen lokalen Datenträger mitteilen. Wählen Sie diesen unter (z. B. Remotedesktopverbindung) unter "Lokale Ressourcen"/"Lokale Geräte und Ressourcen"/"Weitere" aus.

Detaillierte Anleitungen für verschiedene Szenarien finden Sie in unserer Anleitung.

Soll der Abstract im Textdokument  enthalten sein?

Abstracts in Deutsch und Englisch werden benötigt, um ohne Öffnen des eigentlichen Dokuments Auskunft über den Inhalt zu geben. Die Abgabe der Abstracts/Schlagwörter wird als Textdatei gefordert und sie kann außerdem in der abzugebenden Word-Datei enthalten sein. Abstracts müssen nicht mit den im PDF-Dokument enthaltenen Abstracts identisch sein.

Was passiert mit Sonderzeichen im Abstract?

Sie müssen die Sonderzeichen mit normalen Buchstaben umschreiben, beispielsweise „alpha, beta“ usw.
Der Grund dafür besteht darin, dass die Abstracts und Schlagworte in einer Datenbank verwaltet werden. Die Abstract-Seite eines jeden Autor wird dann automatisch aus der Datenbank generiert. Die Datenbank sieht die Abstracts aber als Text an und daher können keine Sonderzeichen, Bilder etc. enthalten sein.
Zulässige Zeichen sind als Faustregel diejenigen, die auf der Tastatur zu finden sind.

Kann ich auch die Zusammenfassung  als Abstract verwenden?

Ja, wenn Sie den Text sowohl für den Abstract als auch für die Zusammenfassung als geeignet ansehen und seine Länge 2000 Zeichen nicht überschreitet (was in der Praxis allerdings selten der Fall ist). Sie müssen dann natürlich trotzdem den Abstract ins Englische übersetzen.

Wie lang sollte der Abstract sein?

Grob gesagt, eine viertel bis halbe Seite. Die Länge des Abstracts ist pro Sprache auf 2000 Zeichen einschließlich Leerzeichen begrenzt.

Wie kann man in Deutschland überprüfen, ob jemand tatsächlich erfolgreich promoviert hat?

Da jeder Promovend seiner Veröffentlichungspflicht nachkommen muss, und die Bibliotheken diese Dissertationsschrift an „Die Deutsche Bibliothek“ weiterleiten, sollten Sie über den Katalog der DDB (http://portal.dnb.de/) die Dissertation finden, sofern es sich nicht um eine sehr alte Dissertation handelt.

Ich möchte den Vertrag für die Veröffentlichung per Post schicken. Ist es möglich dass ich den Vertrag unterschreibe und zu Ihnen faxe?

Bitte wenden Sie sich an die Hochschulschriftenstelle der Universitätsbibliothek. Von dort bekommen Sie die Publikationsbescheinigung und können alles Weitere regeln.

Gibt es alle Informationen zum elektronischen Publizieren von Dissertationen in einer zusammengefassten Form?

In unserem Merkblatt, welches in Deutsch und Englisch vorliegt, finden Sie alle Informationen in Kurzform zusammengefasst. Das Merkblatt im PDF-Format eignet sich zum Ausdrucken und besonders zum Lesen am Computer, da alle wichtigen Links darin enthalten und aktiv sind.